Warum Karin bei Employer Branding an Afrika denkt

von / Donnerstag, 21 Juni 2018 / Veröffentlicht in Aktuelles, Inhalte
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Meine Kollegin Karin Krobath schaut gerne über den Kontinent-Rand. Schließlich ist die gelernte Geographin nicht nur Partnerin von Identitäter und wortwelt®, sondern auch Chairwoman von Light for the World. Die Kombination all dieser Perspektiven: Sie initiiert Learning Journeys nach Nairobi ins boomende Silicon Savannah.

Silicon Savannah? Ein Eldorado, wenn es um Digitalisierung, Agilität und Start-up-Mentalität geht. Afrika einmal ohne Stempel des Entwicklungslandes, sondern ein Kontinent mit 1,2 Milliarden Menschen, die direkt im mobilen Zeitalter gelandet sind.

 

Was hat das mit Employer Branding zu tun?

War for (right) Talents

Ein Ziel vieler Employer Branding-Projekte: Menschen anziehen, die digital denken und analog kommunizieren können. Afrika haben wir dabei nicht auf dem Radar – außer wir rekrutieren für eine NGO.

Karin hat bei ihrer ersten Learning Journey gesehen, welche Inspirationsquelle Silicon Savannah für innovationsmüde Menschen aus dem globalen Norden sein kann: „Wir sollten die Talente von morgen in den Blick nehmen, mit afrikanischen Unis und Inkubatoren Kooperationen schließen und Austauschprogramme entwickeln. Die Strathmore Business School in Nairobi kooperiert etwa mit Harvard, John Hopkins und der Universidad de Navarra – bei der WU ist Afrika bei den Partneruniversitäten noch stark unterrepräsentiert:

WU Kooperationen Map

Entdeckerkultur

Je gefragter ein Talent ist, desto mehr Gestaltungsfreiraum braucht es. Unsere Kultur des Kontrollierens und Reglementierens steht hier oft im Weg. Die Afrikanerinnen und Afrikaner schaffen, was wir schon verlernt haben: sie innovieren selbstverständlich. Die Menschen in Silicon Savannah sind top ausgebildet, in Netzwerken sozialisiert und hochmotiviert, Ihre Gesellschaft positiv zu gestalten. „Das bringt enormes Innovationspotenzial, weil alles willkommen ist, was das Land weiterbringt.“

 

Wenn ich Karin beim Schwärmen über ihren Lieblingskontinent zuhöre, überlege ich, auf die nächste Reise mitzufahren. Wollen Sie nicht auch?

Achtung: Noch gilt der Frühbucherbonus auch für die September-Reise. Bis 15. Juli zahlen Sie 2.900 Euro statt 3.400 Euro.

Reisefreudige Grüße,

Monika Kriwan

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