Nachlese Corporate Culture Club – 24. November 2008
Reputation und Change waren die Themen der Herbst/Winter-Ausgabe unseres „Kulturkreises“, milestones in communication (MINC) und FELIX AUSTRIA die Experten, die dazu in Theorie und Praxis sprachen. Ein herzliches Dankeschön an die PRISMA Kreditversicherung, die uns als Gastgeber heuer schon zum zweiten Mal empfangen hat.
Vortrag 1: Reputation Performance Index (RPI)
Gerlinde Beninger und Dr. Christoph Bruckner von MINC präsentierten und den Reputation Performance Index (RPI). Reputation wird in unterschiedlichen Dimensionen gebildet, die sich quer durch das gesamte Unternehmen ziehen und in ursächlichem Zusammenhang stehen:
Produkt- und Servicequalität > Managementqualität > Wirtschaftlicher Erfolg
Innovationsfähigkeit > Nachhaltigkeit > Emotional Appeal/Vertrauen
Diese Dimensionen gipfeln letztlich in der zusammenfassenden Frage: Können Sie dieses Unternehmen weiterempfehlen?
Der Nutzen einer guten Reputation bei den Kern-Stakeholdern liegt beispielsweise in der Jobattraktivität bei den Mitarbeitern und potenziellen Mitarbeitern. Stichwort: Employer Brand. Die gute Unternehmensreputation schafft aber auch Sicherheit beim Produktkauf durch den Kunden oder gibt Rückhalt in der Krise.
Der Reputation Performance Index analysiert die einzelnen Dimensionen und wie sie sich auf die Gesamtreputation des Unternehmens auswirken. Daraus können die Kommunikationsmanager dann Konsequenzen und Planungsszenarien für die Kommunikation ableiten.
Danke an die beiden Vortragenden für die Schilderung des Reputation und ihrer Messbarkeit!
Vortrag 2: „Veränderung gemeinsam meistern“ FELIX AUSTRIA
Allen als eine starke österreichische Marke bekannt, die wohl jeder in der einen oder anderen Form auch schon mal am Teller gehabt hat: FELIX AUSTRIA. Ob als Ketchup oder beliebte Pasta-Sauce, bisher wussten wir – man muss nicht Felix heißen, um FELIX zu lieben!
Mag. Bernd Berghofer präsentierte uns jedoch zum Einstieg gleich die neue Ketchup Werbelinie, die sehr humorvoll den neuen Slogan auf den Punkt bringt: „Der Spaß am Essen ist zurück“.
Zwischen der altbekannten Werbelinie und der Neupositionierung liegen aber mehr als nur ein Briefing und eine Präsentation. Seit 2003 hat FELIX AUSTRIA die Marke von innen her runderneuert. In einem großangelegten Veränderungsprojekt wurden unter anderem neue Werte definiert, die sich bis ins Mitarbeitergespräch ziehen:
1. Respektvolles Umgehen miteinander 2. Immer streben nach dem Besseren 3. Informieren / den Dialog suchen 4. Ideen einbringen und fördern
Besonders wichtig im Einführen und Verankern dieser neuen Kultur – die Rolle der Führungskräfte. Sie werden bei FELIX AUSTRIA in drei Dimensionen ihrer Arbeit gemessen: Team-Ergebnis, Mitarbeiter-Weiterentwicklung und Veränderungsumsetzung. Zudem gibt es eine institutionalisierte Meetingkultur auf Team- und Firmenebene: Sowohl Abteilungs- und Schwerpunktmeetings, aber beispielsweise auch mehrmals im Jahr die Chance für einige Mitarbeiter, mit der Geschäftsleitung zu frühstücken und dabei aktuelle Themen zu besprechen. Offene Mitarbeiterbefragungen, denen konkrete Maßnahmen gefolgt sind, aber auch kleine symbolhafte Internal Branding-Maßnahmen wie Pins mit dem Markenlogo für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter haben zur Aufbruchstimmung beigetragen. Gerade die konzernweiten Umfragen zeigen: Auch innerhalb des norwegischen ORKLA Konzerns, zu dem FELIX AUSTRIA seit Mitte der 90er-Jahre gehört, ist das Unternehmen in vielen Dimensionen über den Konzern-Durchschnittswerten bereits als benchmark etabliert.
Einen besonders hohen Stellenwert genießt das Thema Employer Branding. Das Ziel: Jeder, der im 50km-Umkreis von Mattersburg wohnt, soll FELIX AUSTRIA als Arbeitgeber in Erwägung ziehen. Die Teilnahme an der Hewitt Studie, die man als Zweitplazierter abschloss, war ein erster Schritt in diese Richtung.
Danke auch an Mag. Bernd Berghofer für seinen Vortrag, der recht eindrucksvoll den Veränderungsprozess bei FELIX AUSTRIA veranschaulichte.
Der nächste CCC wird aufgrund unseres Internal Branding-Kongresses IDENTITAT09 (20./21. April 2009 in Wien) voraussichtlich erst im Juni stattfinden.
Eine Bitte: Wenn Sie Gastgeber sein wollen oder gute Unternehmenskultur-Themen präsentieren können – mailden Sie sich bei mir: ralf.tometschek@identitaeter.at – vielen Dank.
Vortrag 1: Reputation Performance Index (RPI)
Gerlinde Beninger und Dr. Christoph Bruckner von MINC präsentierten und den Reputation Performance Index (RPI). Reputation wird in unterschiedlichen Dimensionen gebildet, die sich quer durch das gesamte Unternehmen ziehen und in ursächlichem Zusammenhang stehen:
Produkt- und Servicequalität > Managementqualität > Wirtschaftlicher Erfolg
Innovationsfähigkeit > Nachhaltigkeit > Emotional Appeal/Vertrauen
Diese Dimensionen gipfeln letztlich in der zusammenfassenden Frage: Können Sie dieses Unternehmen weiterempfehlen?
Der Nutzen einer guten Reputation bei den Kern-Stakeholdern liegt beispielsweise in der Jobattraktivität bei den Mitarbeitern und potenziellen Mitarbeitern. Stichwort: Employer Brand. Die gute Unternehmensreputation schafft aber auch Sicherheit beim Produktkauf durch den Kunden oder gibt Rückhalt in der Krise.
Der Reputation Performance Index analysiert die einzelnen Dimensionen und wie sie sich auf die Gesamtreputation des Unternehmens auswirken. Daraus können die Kommunikationsmanager dann Konsequenzen und Planungsszenarien für die Kommunikation ableiten.
Danke an die beiden Vortragenden für die Schilderung des Reputation und ihrer Messbarkeit!
Vortrag 2: „Veränderung gemeinsam meistern“ FELIX AUSTRIA
Allen als eine starke österreichische Marke bekannt, die wohl jeder in der einen oder anderen Form auch schon mal am Teller gehabt hat: FELIX AUSTRIA. Ob als Ketchup oder beliebte Pasta-Sauce, bisher wussten wir – man muss nicht Felix heißen, um FELIX zu lieben!
Mag. Bernd Berghofer präsentierte uns jedoch zum Einstieg gleich die neue Ketchup Werbelinie, die sehr humorvoll den neuen Slogan auf den Punkt bringt: „Der Spaß am Essen ist zurück“.
Zwischen der altbekannten Werbelinie und der Neupositionierung liegen aber mehr als nur ein Briefing und eine Präsentation. Seit 2003 hat FELIX AUSTRIA die Marke von innen her runderneuert. In einem großangelegten Veränderungsprojekt wurden unter anderem neue Werte definiert, die sich bis ins Mitarbeitergespräch ziehen:
1. Respektvolles Umgehen miteinander 2. Immer streben nach dem Besseren 3. Informieren / den Dialog suchen 4. Ideen einbringen und fördern
Besonders wichtig im Einführen und Verankern dieser neuen Kultur – die Rolle der Führungskräfte. Sie werden bei FELIX AUSTRIA in drei Dimensionen ihrer Arbeit gemessen: Team-Ergebnis, Mitarbeiter-Weiterentwicklung und Veränderungsumsetzung. Zudem gibt es eine institutionalisierte Meetingkultur auf Team- und Firmenebene: Sowohl Abteilungs- und Schwerpunktmeetings, aber beispielsweise auch mehrmals im Jahr die Chance für einige Mitarbeiter, mit der Geschäftsleitung zu frühstücken und dabei aktuelle Themen zu besprechen. Offene Mitarbeiterbefragungen, denen konkrete Maßnahmen gefolgt sind, aber auch kleine symbolhafte Internal Branding-Maßnahmen wie Pins mit dem Markenlogo für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter haben zur Aufbruchstimmung beigetragen. Gerade die konzernweiten Umfragen zeigen: Auch innerhalb des norwegischen ORKLA Konzerns, zu dem FELIX AUSTRIA seit Mitte der 90er-Jahre gehört, ist das Unternehmen in vielen Dimensionen über den Konzern-Durchschnittswerten bereits als benchmark etabliert.
Einen besonders hohen Stellenwert genießt das Thema Employer Branding. Das Ziel: Jeder, der im 50km-Umkreis von Mattersburg wohnt, soll FELIX AUSTRIA als Arbeitgeber in Erwägung ziehen. Die Teilnahme an der Hewitt Studie, die man als Zweitplazierter abschloss, war ein erster Schritt in diese Richtung.
Danke auch an Mag. Bernd Berghofer für seinen Vortrag, der recht eindrucksvoll den Veränderungsprozess bei FELIX AUSTRIA veranschaulichte.
Der nächste CCC wird aufgrund unseres Internal Branding-Kongresses IDENTITAT09 (20./21. April 2009 in Wien) voraussichtlich erst im Juni stattfinden.
Eine Bitte: Wenn Sie Gastgeber sein wollen oder gute Unternehmenskultur-Themen präsentieren können – mailden Sie sich bei mir: ralf.tometschek@identitaeter.at – vielen Dank.

