Haben Sie 1 Marketing Manager oder 500 Markenbotschafter?
Jeder Mitarbeiter ist die kleinste Marketing-Einheit im Unternehmen – das gilt ganz besonders für Dienstleistungsmarken. Internal Branding ist die Übersetzung einer abstrakten Marke in konkret wahrnehmbares Mitarbeiterverhalten.
Was sind Voraussetzungen für Internal Branding?
Was unterscheidet Internal Branding von Interner Kommunikation?
Wobei hilft Internal Branding?
Rückfragen an karin.krobath@identitaeter.at
Was sind Voraussetzungen für Internal Branding?
- Die eigene Marke scharf machen: Maximal drei Werte und ein spritziges Motto dazu (keine Marken-Eier, kein Management-Blabla, keine Qualitätsbürokratie, keine Alibi-Leitbilder).
- Top-Führungskräfte agieren als 1. Markenbotschafter – voller Kraft und voll Authentizität. Herausforderung dabei: Jeder Führungsfehler wird im Untenehmen in Echtzeit sichtbar. MitarbeiterInnen schauen ganz genau ob „Die-da-Oben“ auch das tun, was sie von „Denen-da-unten“ verlangen.
- Markenkompetenz der Führungskräfte entwickeln: Nur so können sie markenorientiert führen und Vorbild als Markenbotschafter sein.
- Markenwerte immer wieder zum Thema machen, also Anker im Jahresablauf schaffen, damit ihre Mitarbeiter alle Aktivitäten an der Marke ausrichten.
- Markenwerte verankern: in den Mitarbeiter- -Gesprächen, den Competencies, der Personalentwicklung und allen strategischen Aufgaben im Unternehmen.
Was unterscheidet Internal Branding von Interner Kommunikation?
- Der klare Bezug zur Marke: Markenwerte als Leitstern für tägliches Handeln.
- Das klare Bekenntnis zur persönlichen Kommunikation: Nicht nur schriftlich informieren, sondern auch persönlich involvieren & begeistern.
- Die klare Aufforderung: Markenorientiert führen und bereichsübergreifend denken – vom CEO bis zum Teamleiter. Vorleben, was man von Mitarbeitern an Markenorientierung verlangt. Wertebezug von der Produkt- bis zur Personal-Entwicklung.
Wobei hilft Internal Branding?
- Steigerung der Leistungsbereitschaft & des Engagements der Mitarbeiter: Unternehmenskultur ist ein nachweisbarer wirtschaftlicher Erfolgsfaktor (Great Place to Work, Psychonomics – gut 30 % Erfolgsanteil Mitarbeiter)
- Bessere Performance an der Börse (Evergreen Langzeit-Studie) – 25 % des Erfolges macht Unternehmenskultur aus.
- Attraktivität am Recruting Markt & Mitarbeiterbindung (Employer Branding)
- Auf der persönlichen Ebene: Stolz und Anerkennung sorgen für gesundes Miteinander jenseits von Burn-Out, Mobbing und Krankenständen.
Rückfragen an karin.krobath@identitaeter.at

