Nachplappern oder Richtung vorgeben?

von / Dienstag, 12 Mai 2015 / Veröffentlicht in Inhalte
Monika Kriwan

Neulich bei einem Führungskräfteworkshop eines Dienstleisters: Die Teilnehmer sollten dem Leitbild neuen „Drive“ geben. Dynamik blieb allerdings auf der Strecke – Kunden seien schließlich Werte wie Freundlichkeit, Respekt und Vertrauen wichtiger. Machen wir den Umkehrschluss: Hat ein unfreundliches Unternehmen, dem Kunden nicht vertrauen, langfristig Überlebenschancen?

Es bringt nichts, „Hygienewerte“ in die Auslage zu stellen. Und lassen Sie sich nicht von Kunden vorschreiben, wofür Sie stehen. Definieren Sie guten Kundenkontakt selbst. Auch wenn Sie dann nicht allen gefallen. Aber starke Marken wollen und können es nicht allen recht machen. Und Markenversprechen sind nur so lange etwas wert, so lange sie authentisch gelebt werden. Was definitiv leichter fällt, wenn sie der eigenen Identität entsprechen. Freundlich sind Sie hoffentlich so oder so.

Statt 0815 Werten braucht es kantige Erfolgswerte, die zu schwarzen Zahlen und klarem Mitarbeiterverhalten führen. So verdeutlicht auch der aktuelle Trendence Graduate Barometer: Mitarbeiter suchen Orientierung. Rund 80 Prozent der 6.200 Fast-Absolventen technischer und wirtschaftlicher Studien wollen, dass ihr Arbeitgeber in spe zu ihnen passt. Ist die Unternehmenskultur für sie allerdings nicht stimmig, würden 60 Prozent ein Jobangebot dankend ablehnen. Wer Treffsicherheit wünscht, sollte Werte also auch kommunizieren.

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Sie wollen wissen, ob Ihre Markenwerte das Zeug zur positiven Auslese haben? Gerne helfe ich Ihnen mit einem Erst-Check weiter.

Monika Kriwan
Tel. (+43) 664 35 60 625
monika.kriwan@identitaeter.at

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